ANLEGERRECHTE24
 
 


WIRECARD AG

 Insolvenzverfahren eröffnet

Aktionäre bringen sich in Stellung

25.08.2020

Insolvenzverfahren durch AG München eröffnet - ab sofort Forderungsanmeldung möglich

Das Amtsgericht München hat am 25.08.2020 über das Vermögen der Wirecard AG wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren eröffnet (Az. 1542 IN 1308/20). Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. jur. Michael Jaffé ernannt.

Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 26.10.2020 beim Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.

Der Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird, ist am 18.11.2020, 08:30 Uhr im Löwenbräukeller, Nymphenburger Straße 2 Stiglmaierplatz, 80335 München. Die Kanzlei Dr. Greger & Collegen wird für die von ihr vertretenen Aktionäre an diesem Termin teilnehmen.

Betroffene Investoren der Wirecard AG können sich unter der E-Mail-Adresse

wirecard@dr-greger.de

bei der Kanzlei Dr. Greger & Collegen kostenlos registrieren, um weiterführende Informationen zu erhalten und sich bei der Gläubigerversammlung vertreten zu lassen.

 


24.08.2020

Schadensersatzklagen gegen EY Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eingereicht

Die Fachanwaltskanzlei Dr. Greger & Collegen hat im Zusammenhang mit dem Wirecard-Bilanzskandal beim zuständigen Landgericht München I für mehrere ihrer Mandanten Schadensersatzklage gegen die EY Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eingereicht.

Der Klage vorausgegangen sind intensive Ermittlungen der Kanzlei, die erhebliche Versäumnisse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young bestätigt haben. Trotz falscher Geschäftszahlen hat EY die Bilanzen der Wirecard AG bis einschließlich 2018 uneingeschränkt testiert und durchgewunken. 

„Nach Abschluss unserer Recherchen sind wir der festen Überzeugung, dass EY den Investoren gegenüber unbegrenzt schadensersatzpflichtig ist, weil sie diese in sittenwidriger und vorsätzlicher Weise geschädigt hat“, so Kanzleiinhaber und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Dr. Stephan Greger. „Ein Schadensersatzanspruch eines Anlegers wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegen einen Wirtschaftsprüfer kommt nach aktueller Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dann in Betracht, wenn der Bestätigungsvermerk nicht nur unrichtig ist, sondern der Wirtschaftsprüfer seine Aufgabe nachlässig erledigt hat - zum Beispiel durch unzureichende Ermittlungen oder durch Angaben ins Blaue hinein“, so Rechtsanwalt Dr. Greger. „Unsere Ansicht wird auch durch das uns vorliegende Sonderprüfungsgutachten der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestätigt, in dem sie eine eingehendere Prüfung der Treuhandkonten, auf denen angeblich die fehlenden 1,9 Mrd. Euro verbucht sein sollten, für zwingend notwendig erachtet.“

Neben den bereits eingereichten Einzelklagen steht in Kürze auch die Einreichung der Sammelklagen bevor. Anleger, die sich hieran noch beteiligen möchten und von den in der Sammelklage vergünstigten Kosten profitieren möchten, können sich unter der E-Mail-Adresse

wirecard@dr-greger.de

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23.07.2020

Staatsanwaltschaft München erlässt neue Haftbefehle
Unternehmensbilanzen möglicherweise schon seit 2015 aufgebläht

München, 23.07.2020 - Die Staatsanwaltschaft München hat am gestrigen Mittwoch aufgrund der fortgeschrittenen strafrechtlichen Ermittlungen und der Aussage eines Kronzeugen drei neue Haftbefehle gegen frühere Führungskräfte des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard AG erlassen. Es handelt sich dabei laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft um den ehemaligen Finanzvorstand des Unternehmens, „Herrn L.“, sowie um den früheren „Head of Accounting“, „Herrn von E.“, welche beide bereits festgenommen und der Haftrichterin vorgeführt wurden. Der gegen den Vorstandsvorsitzenden Markus Braun bestehende Haftbefehl wurde erweitert, so dass Herr Braun, der bislang auf Kaution frei war, aufgrund der Anordnung der Haftfortfortdauer nun wieder in Haft muss. Den Beschuldigten wird unter anderem gewerbsmäßiger Bandenbetrug, Untreue und Marktmanipulation vorgeworfen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass die Umsätze und die Bilanzsummen der Wirecard AG bereits ab dem Jahr 2015 mit vorgetäuschten Einnahmen aus sogenannten Drittpartnergeschäften künstlich aufgebläht wurden, um gegenüber Investoren und Kunden finanzkräftiger zu erscheinen. Die Staatsanwaltschaft geht hierbei aktuell von einem Betrag in Höhe von 3,2 Mrd. EUR aus, der unter Vortäuschung falscher Tatsachen durch das Unternehmen akquiriert worden ist. Tatsächlich habe das Unternehmen wohl ab dem Jahr 2015 Verluste erwirtschaftet.

Diese neuen Erkenntnisse bestätigen die Versäumnisse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, die trotz der falschen Geschäftszahlen die Bilanzen bis einschließlich 2018 uneingeschränkt testiert hat. Eine Vielzahl von Mandanten der Kanzlei Dr. Greger & Collegen hat sich bereits dazu entschlossen, Schadensersatzansprüche gegenüber der EY Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geltend zu machen.

Geschädigte Investoren, die sich der Sammelklage anschließen möchten und hierzu weitere Informationen wünschen, können sich kostenlos der von der Fachanwaltskanzlei Dr. Greger & Collegen initiierten Interessensgemeinschaft anschließen. Eine schnelle Kontaktaufnahme mit der Kanzlei, die bereits eine Vielzahl von Aktionären und Anleihegläubigern erfolgreich vertreten hat und mit der Abwicklung von Großschadensfällen vertraut ist, ist unter der E-Mail-Adresse

wirecard@dr-greger.de

möglich. Registrierte Anleger erhalten kostenlos weitere Informationen.

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25.06.2020

Die schlechten Nachrichten um die Wirecard AG reißen nicht ab. Nach den Betrugsvorwürfen rund um die fehlenden Treuhandkonten, auf denen 1,9 Milliarden Euro verbucht sein sollten, gibt die Gesellschaft am 25.06.2020 per Ad-hoc-Mitteilung bekannt, Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu stellen. Der Aktienkurs brach daraufhin auf nur noch 2,50 EUR ein. Vergangene Woche notierte die Aktie noch auf 100,00 EUR.

Die Ad-hoc-Mitteilung stellt einen herben Schlag und vorläufigen Tiefpunkt für die Aktionäre der Wirecard AG dar. „Schon seit Bekanntwerden des Wirecard-Skandals haben wir auch das Szenario einer Unternehmensinsolvenz in unseren Prüfungen berücksichtigt“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Stephan Greger von der Kanzlei Dr. Greger & Collegen. „Es wäre jetzt falsch für die Anleger, zu stagnieren und sich mit dem Verlust abzufinden. Denn es bestehen auch bei einer Insolvenz des Unternehmens rechtliche Handlungsmöglichkeiten, um den finanziellen Schaden reduzieren zu können“, so Dr. Greger weiter.

Die Kanzlei Dr. Greger & Collegen, die bereits eine Vielzahl von Aktionären und Anleihegläubigern der Wirecard AG vertritt, hat eigens für den Wirecard-Skandal eine Interessensgemeinschaft ins Leben gerufen, der sich interessierte und betroffene Anleger kostenlos anschließen können. Unter anderem ist die Kanzlei in dem letzten großen Anlegerskandal rund um den insolventen Containeranbieter P&R aus Grünwald bei München eine der größten Gläubigervertreter und ist dort auch in den Gläubigerausschüssen vertreten.

Welche Möglichkeiten bieten sich mir als betroffenen Wirecard-Aktionär bei einer Insolvenz der Wirecard AG?

In Betracht kommen insbesondere kapitalmarktrechtliche Erstattungsansprüche wegen Verstoßes gegen Kapitalmarktpublizitätspflichten. Sollte das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG eröffnet werden, müssten entsprechende Schadensersatzansprüche gegen das Unternehmen zur Insolvenztabelle angemeldet werden. „Um schadensersatzberechtigt zu sein, ist es nicht erforderlich, die Aktien noch zu halten. Anspruch auf Ersatz des Kursdifferenzschadens besteht auch dann, wenn die Wirecard-Aktien bereits veräußert sind“, so Rechtsanwalt Dr. Greger.

Da dadurch der Schaden wohl nicht vollständig ersetzt werden kann, prüft die Kanzlei intensiv weitere Schadensersatzansprüche, wie etwa gegen die BaFin und die Wirtschaftsprüfer, die die bisherigen Bilanzen testiert haben. BaFin-Chef Felix Hufeld hat zuletzt selbst große Versäumnisse seiner Behörde eingeräumt. Den Wirtschaftsprüfern kann insbesondere der Vorwurf gemacht werden, dass sie in der Vergangenheit Bilanzen testierten, in denen die – wie das Unternehmen zuletzt mitteilte – nicht existenten Guthaben auf den Treuhandkonten ausgewiesen waren.

Wie kann ich mich der kostenlosen Interessensgemeinschaft anschließen?

Wirecard-Aktionäre und Wirecard-Anleihegläubiger, die weitere Informationen wünschen, können sich kostenlos der von der Fachanwaltskanzlei Dr. Greger & Collegen initiierten Interessensgemeinschaft anschließen. Eine schnelle Kontaktaufnahme mit der Fachanwaltskanzlei Dr. Greger & Collegen, die bereits eine Vielzahl von Aktionären und Anleihegläubigern erfolgreich vertreten hat und mit der Abwicklung von Großschadensfällen vertraut ist, ist unter der E-Mail-Adresse

wirecard@dr-greger.de

 möglich.



"Businesstalk am Kudamm":

Interview mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Greger zum Thema "wirecard"


 


23.06.2020

Verdachtsmomente für Betrugsfall häufen sich - Schadensersatzansprüche für Aktionäre und Anleihegläubiger!

Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate rund um das Zahlungsdienstleistungsunternehmen WIRECARD sorgen bei Anlegern für große Verunsicherung. Aktuell wird von manipulierten Dokumenten und gefälschten Unterschriften von Bankangestellten berichtet; der Unternehmensvorstand hat seinen Rücktritt erklärt und wurde laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft München festgenommen. Dem Ex-Vorstand wird vorgeworfen, Bilanzsumme und Umsätze des Unternehmens durch vorgetäuschte Einnahmen aufgebläht zu haben. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft wurde der Haftbefehl mittlerweile gegen Auflagen wieder außer Vollzug gesetzt, es ist von einer Kaution in Höhe von 5 Mio. EUR die Rede. Im Zentrum des aktuellen Skandals stehen zwei asiatische Treuhandkonten auf denen nach vormaligen Unternehmensangaben 1,9 Milliarden Euro verbucht sein sollten. Zwischenzeitlich haben sich die Indizien verdichtet, dass die Treuhandkonten überhaupt nicht existieren. Medienberichten ist zu entnehmen, dass die Banken deren Existenz dementieren.  Entsprechend groß sind die Bedenken, ob das dort angeblich verbuchte Guthaben, das etwa einem Viertel der Bilanzsumme des Konzerns entspricht, überhaupt im Unternehmen vorhanden ist.    

Schon zuvor kam die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zu dem Ergebnis, dass die Werthaltigkeit dieser Bankguthaben nicht ausreichend geklärt sei. Hierbei handelt es sich unserer Ansicht nach um einen Umstand, der von dem Unternehmen fortlaufend überprüft hätte werden müssen.

Aufgrund kritischer Berichterstattung in der Online-Ausgabe der "Financial Times" brach die Wirecard-Aktie bereits Ende Januar 2019 massiv ein. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass ein hochrangiger Manager in Singapur womöglich Verträge gefälscht und Geldwäsche betrieben habe.

Welche Möglichkeiten bieten sich mir als betroffenen Wirecard-Aktionär?

„Das sind äußerst besorgniserregende Nachrichten für alle Anleger der Wirecard. Auch wenn einzelne Details noch geklärt werden müssen, sprechen schon die jetzt bekannt gewordenen Umstände für das Vorliegen von Schadensersatzansprüchen betroffener Anleger“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Stephan Greger. In Betracht kommen insbesondere kapitalmarktrechtliche Erstattungsansprüche wegen Verstoßes gegen Kapitalmarktpublizitätspflichten. Entsprechende Schadensersatzansprüche können sowohl individuell gegen das Unternehmen als auch im Rahmen des zu erwartenden Kapitalanlegermusterverfahrens geltend gemacht werden.

Muss ich die Aktien für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen noch im Bestand haben?

"Um schadensersatzberechtigt zu sein, ist es nicht erforderlich, die Aktien aktuell noch zu halten. Der Anspruch auf Ersatz des Kursdifferenzschadens kann auch dann durchgesetzt werden, wenn die Wirecard-Aktien bereits veräußert sind", so Rechtsanwalt Dr. Greger.

Welche Möglichkeiten bieten sich mir als betroffenen Wirecard-Anleihegläubiger?

„Für Gläubiger der Wirecard-Anleihe (WKN A2YNQ5) sehen wir durchaus Erfolgschancen, die Anleihe durch eine außerordentliche Kündigung zur sofortigen Rückzahlung fällig zu stellen. Damit kann schon jetzt der volle Nominalbetrag zurückgefordert werden und es ließe sich vermeiden, den regulären Rückzahlungstermin im Jahr 2024 abwarten zu müssen. Dieser Anspruch kann und sollte umgehend durchgesetzt werden.“ Um die Wirksamkeitsvoraussetzungen einzuhalten, empfiehlt sich hierbei die Vertretung durch eine auf das Kapitalanlagerecht spezialisierte Fachanwaltskanzlei.

Wie kann ich mich der kostenlosen Interessensgemeinschaft anschließen?

Wirecard-Aktionäre und Wirecard-Anleihegläubiger, die hierüber weitere Informationen wünschen, können sich kostenlos der von der Fachanwaltskanzlei Dr. Greger & Collegen initiierten Interessensgemeinschaft anschließen. Eine schnelle Kontaktaufnahme mit der Fachanwaltskanzlei Dr. Greger & Collegen, die bereits eine Vielzahl von Aktionären und Anleihegläubigern erfolgreich vertreten hat und mit der Abwicklung von Großschadensfällen vertraut ist, ist unter der folgenden E-Mail-Adresse möglich:


wirecard@dr-greger.de


Registrierte Anleger erhalten kostenlos weitere Informationen.